Urlaub


An meinem ersten Tag in Südamerika haben wir gleich mal eine Radtour ins Hinterland von Juiz de Fora gemacht, die es in sich hatte. Zunächst kamen wir kaum aus Juiz de Fora raus, weil sich an Florians Fahrrad das Pedal gelöst hatte (Kennst du das Problem, Christoph? *Hust*). Letztendlich fanden wir aber irgendwann eine Tankstelle, die einen Spezialschlüssel hatte, so dass wir durchstarten konnten.

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Landschaftlich ist die Gegend ein bissl wie Schwarzwald oder Schwäbische Alb (bis auf die Palmen). Unser touristischer Knüller an diesem Tag war das älteste Wasserkraftwerk Brasiliens (glaub von 1889). Unbedingt auch eine Empfehlung für die Transamerika-Tour. Un-be-dingt.

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Nach ein paar Stunden Fahrt mit teilweise richtig fetten Downhill-Passagen kamen wir an einen holprigen, gepflasterten Pfad. Das war zwar die schönste, abgeschiedenste Strecke, aber auch der Part, der sowohl unseren Handballen als auch unserm Arsch ziemlich derb zugesetzt hat.

Wir hatten uns ein bissl in der Zeit verschätzt, so dass wir noch im Dunkeln auf der Autobahn fahren mussten und zwar nur noch bergauf! Unvorstellbar, dass es nach jeder Kurve nochmal weiter nach oben gehen konnte. Gefühlter Höhenunterschied: Von 30.000 Meilen unter dem Meer auf das Dach der Welt. Nun ja, endlich kamen wir an die Autobahnraststätte kurz vor der Ausfahrt Juiz. Letzte Stärkung.

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Damit der letzte Teil aber nicht allzu reibungslos verläuft, hatten wir zu guter Letzt noch einen Platten.

Wie dem auch sei. Es war eine gelungene Mischung für den ersten Tag…

Letztes Wochenende war ich endlich mal wieder in Dresden, dieses Mal sogar bei schönem Wetter und mit einem kleinen Abstecher nach Tschechien. Dabei sind auch ein paar nette Bilder rausgekommen, die ihr in der Galerie findet.


Dresden

Am Samstag ein bissl übliches Touri-Programm … bei sommerlichen Temperaturen wirklich nett.

Blick auf den Zwinger
Dresden Zwinger

Jochen in angeregter Unterhaltung mit einem Pan
Dresden Zwinger Jochen mit Pan

Frauenkirche, mühsam wiedererbaut…
Frauenkirche in Dresden

Semperoper im Abendlicht (kitschig, gell?)
Semperoper

Und dieses Elbufer-Panorama ist auch nicht ganz scheiße geworden …
Dresden - Panorama Elbufer


Elbsandsteingebirge

Am Sonntag gings dann ins Elbsandsteingebirge in die böhmische Schweiz (so heißt die Landschaft auf tschechischer Seite; auf deutscher Seite heißt sie sächsische Schweiz). Auch wenn man alpenverwöhnt keine hohen Gipfel erwarten sollte, ist die Region wunderschön.

Zunächst mal wird man in Tschechien nach Elbüberquerung von einer Riesenmenge Asiaten empfangen, die an Marktständen hippe Schuhe, Shirts, die letzten DVDs und vieles mehr verkaufen, hab mich fast wie in Südamerika gefühlt.

Markt an der Grenze

Dann gehts aber raus in die Natur … ahhhhh … hmmm

Panorama böhmische Schweiz I

Und noch mehr Sandstein-Felsformationen
Panorama böhmische Schweiz II

Unser “Wanderziel” war das Prebischtor, “größte natürliche Sandstein-Felsbrücke Europas” (Wikipedia). Ziemlich imposant.

Prebischtor

Also, unbedingt mal vorbeischauen :)

Anfang März gings nochmal Snowboarden und zwar vier Tage nach Österreich ins Zillertal an den Hintertuxer Gletscher.

Hintertuxer Gletscher - Panorama

Die Wiesen im Tal und an den Berghängen waren fast so grün wie im Sommer (war ja glaub auch wärmster Winter seit Jesu Geburt), daher kamen wir nicht drum rum, uns auf den Gletscher gondeln zu lassen.

Hintertuxer Gletscher - Piste und Lifte

Leider sieht man im Folgebild meine endsmoderne Skibrille in (zeitlos?!) trendigem lila nicht sehr gut…

Hintertuxer Gletscher - Stefan und Board

Obwohl wegen des Schneemangels in den meisten Skigebieten auf dem Hintertuxer-Gletscher sicher mehr los war als sonst, hat sichs die Tage gut verteilt und wir mussten kaum warten. Schnee oben war auch noch ganz ok, bei der Talabfahrt war mehr Wellenreiten im Sulz angesagt. War aber trotzdem geil :-)

Hintertuxer Gletscher - FM in Action

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