Südamerika


Pelikane auf den Islas Ballestas - Galapagos des armen Manns (jepp, deshalb waren wir auch nur dort…)

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In den Dünen rund um die Oase Huacachina, südlich von Lima. Auf Sandboards sind wir praktisch auch über die Dünen gefegt (zum Glück ist das feiner Sand). P1130499

Ab Januar treffen sich alle (vor allem Arequipeños) in Mollendo am Strand, Sonne tanken. Nur das Wasser will nicht so recht warm werden (grrrrigrrgrrr…).

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Vikuñas in der Sierra … die Wolle dieser eleganten Tiere ist die teuerste der Welt (ca. 500 Euro pro Kilo).

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Der höchste Punkt unserer Reise 4.900 m, höher als jeder Punkt Europas. Nur zu schaffen mit ein paar Ladungen Coca-Blättern.P1130839

Lamas oder Alpakas? Alles rundlich und ein Hängeschwanz … also Alpakas … so einfach ist das.

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Artesania

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Uros, die schwimmenden Schilf-Inseln im Titicaca See, kein Geheimtipp.

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Überfordert, der Kleine, durch zu viele Touristen.

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Vier Wochen Arbeit für 25 Euro (aber das kann man noch runterhandeln…).

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Sacsayhuaman - Festung und/oder Heiligtum der Inkas?

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Falls es kalt wird … Alpaka-Mützen gibt es in jeder Gasse in Cuzco.

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Blick über Machu Picchu (das beste Foto der Tour :-) …)

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Panorama mit dem Wayna Picchu links, den wir natürlich erklommen haben, auch wenn uns Nebel und Wolken keinen freien Blick auf Machu Picchu gönnen wollten.

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Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inkas … da gibt es richtigen Mais … nicht so fuzzlige Maiskölbchen.

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D. und ihr kleiner Freund in der Abendsonne bei Chinchero.

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Da die kolumbianische Bank Davivienda das stümperhaftes System ihrer Geldautomaten noch immer nicht ausgetauscht oder die Software verbessert hat, sieht es fast so aus, als ob sie sich hier mit kriminellen Mitteln am Kunde bereichern möchte.

Folgendes ist inzwischen mit Abständen schon einige Male vorgekommen, und das bei verschiedenen Automaten der Davivienda-Bank:

  1. ich möchte am Davivienda-Automaten Geld mit der Maestro-Karte abheben
  2. es läuft alles, ich gebe den Betrag und dann die Geheimzahl ein
  3. der Automat arbeitet als würde er Scheine zählen (fein, Geld!!!), dann wird der Monitor allwerdings schwarz (abgestürzt??) und kein Geld kommt raus
  4. später sehe ich beim Online-Banking, dass das Geld abgebucht wurde
  5. etwa 1-2 Wochen später wird das Geld zwar wieder auf mein Konto zurücküberwiesen, allerdings zum aktuellen Kurs und abzüglich der Gebühr

Als IT-ler ist mir völlig unverständlich, wie ein System so konzipiert sein kann, dass es eine Transaktion abschließt (und keinen Rollback einleitet), wenn kein Abschluss (also Geld beim Kunden) erreicht wurde.

Ich würde sagen: Die bräuchten mal ein paar gute IT-ler.

Leider nicht viel Zeit zum schreiben, aber: Venezuela ist eine Reise wert.

I. Natur - bunt, beeindruckend, abwechslungsreich, wow!

Vogel mit großen Augen
Ääähm … ein Vogel … (ich großer Ornithologe, ich)

Anaconda
Anaconda

Wasserschwein-Familie
Wasserschwein-Familie

Delfinschule
Delfin-Schule

Regenbogen am Salto Angel
Salto Angel

Uruyen in Las Guayanas
Las Guayanas - raus aus der Zivilisation

Regenbogen Über dem Wai Tepui
Tafelberge - Wai Tepui

Playa Medina - Palmenstrand
Playa Medina

Sonnenuntergang Über dem Orinoco
Sonnenuntergang Über dem Orinoco

II. Menschen - spontane Freundlichkeit … hm?

… manchmal leider eher vergleichbar mit Berliner Busfahrern … aber Kinder natürlich unvoreingenommen …

Kleines Pémon-Indio-Mädchen
Pémon-Indio-Mädchen

Kleiner Warao Indio
Kleiner Warao Indio

III. Politik - angsteinflößend wie die Populistennummer zieht …

Chavez!
Chavez!

Heruntergekommenes Kolonialstilhaus
Ganz wichtig dabei, die Fassade …

Abgestürztes Flugzeug in den Guayanas
Bruchlandung?

IV. Wirtschaft - Öl, Öl und dann natürlich noch Öl

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… 50 Liter tanken für 50 Eurocent sagt genug aus über Erdöl-Reichtum

Und hier gibt es noch viele weitere spannende Bilder dieses interessanten Landes …

Weil wir nur kurz Zeit hatten, haben wir nochmal einen Kurztripp an den Rio Claro gemacht. Dieses Mal hatten wir noch ein genialeres Zimmer mit bestem Blick auf den Fluss, der seinem Namen jetzt auch alle Ehre machte - es hatte die Tage zuvor kaum geregnet, daher war er glasklar. Ich konnte nicht alles auf einmal aufnehmen, daher ein zusammengepuzzeltes Bild unserer Aussicht.

Blick aus dem Zimmer

Mit dem niedrigeren Wasserstand konnten wir nun auch die Wanderung zur und durch die cueva de los guacharos machen.

Wanderung zur cueva de los guacharros

Dazu schlugen wir uns wie die Höhlenforscher mit den Headlamps in stockdunkler Höhle durchs Wasser, teils begleitet vom Geschrei der Guacharo-Vögel, an einigen Stellen von den Abhängen in die natürlichen Schwimmbecken springend, oder auf natürlichen Rutschen rutschend. Und die Oberfläche der Höhlenwände erinnerte von ihrer Kontur an Dinosaurier-Haut …

cueva de los guacharros

Nach unserer Wanderung durch die Höhle kamen wir aus einem Loch an einer Badestelle raus, an dems auch ne feine Rückenmassage gibt.

Cueva de los guacharros - Ausgang

Vom natürlich Sprungbrett musste ich natürlich auch noch in den Fluss springen, nachdem ein kleiner Bub es mutig vorgemacht hat und seine Schwester ihm dann auch gleich gefolgt ist. Da konnte ich ja gar nicht mehr Nicht-Springen! Leider hat Diana nicht rechtzeitig ausgelöst, so dass man auf dem Foto meinen einwandfreien zweifachen gehechteten Delphin-Salto nicht erkennt, sondern nur noch das Eintauchen, bei dem mir die Wettkampfrichter wegen der Spritzer durch die Bank Abzüge gegeben haben.

Sprung

Also, Rio Claro - auch beim zweiten Mal - noch eine eindeutige Empfehlung von mir.

Jedes Jahr am 8. Dezember beginnt mit dem Tag der Kerzen (dia de las velitas) die Mega-Beleuchtungs-Attraktion auf und am Rio Medellin. Die Menschen zünden vor ihren Häusern Kerzen an und sitzen zusammen - ein bisschen ähnlich wie Adventssonntag bei uns. Auch wir saßen gemütlich bei einem Obstsalätchen draußen (es hat ja auch im Dezember etwa 25 Grad, daher muss man sich das natürlich anders vorstellen als zu dieser Zeit in Deutschland) und schauten zu, wie die festlichen Joghurt-Becher-Kerzen-Konstruktionen verschmurgelten.

Dia de las velitas

Damit trotz der Wärme richtig Weihnachtsstimmung aufkommt, schmückt fast jeder Balkon und Fenster, hier das Gebäude unserer Oficina in Medellin.

Medellin Weihnachten

Auch allerlei Tiere - die sich sogar bewegen (WUHUUU) - stehen im Garten.

Lichterreh

Am Fluss ist auch 2007 einiges geboten. Die Krippen haben hier neben Maria und Josef auch Hasen, Tiger und Weihnachtsmänner.

Krippe mit Tiger und Weihnachtsmann

Und auf einer beeindruckenden “Leinwand” aus kleinen Lämpchen, die sich über den ganzen Fluß spannt, wird die Weihnachtsgeschichte erzählt.

Lichterleinwand in Medellin

Und damit keiner verhungert gibt es das putzige Weihnachtsschwein, welches dann an den Feiertagen verspeist wird.

Las luces del rio

Die Música Carranguera ist die traditionelle Musik der Bauern aus dem Hochland Kolumbiens und um einiges populärer als etwa die Volksmusik in Deutschland, deren Anhänger ja vornehmlich oberhalb der 70 angesiedelt sind. Daher gabs beim Festival dieser Musik in Bogotá “Carranga al parque” auch ein altersbezogen gemischteres Publikum.

Carranga al parque in Bogotá

Die Instrumente der Carranguera Musik sind Tiple, Requinto und Gitarre (die Saiteninstrumente) und die Guacharaca (das Rhythmus-Instrument). Die Texte sind oft etwas schelmisch und zynisch, wenn man sie dann mal versteht. Der Grund, warum ich das Festival als wahrscheinlich einziger Nicht-Kolumbianer besucht habe, war - das versteht sich von selbst - meine Begeisterung für diese Musik (und nicht die Guacharaca-Spielerin der Carrangos hier).

Los Carrangos

Die Tänzer und Tänzerinnen machten ganz besonders deutlich, dass Lebensfreude und Ausgelassenheit eine wichtige Komponente im Leben der Kolumbianer sind.

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Gegen Ende spielte dann noch der Begründer der Musikrichtung - Jorge Velosa - selbst. Viele Kolumbianer können seine Lieder auswendig, entsprechend begeistert waren, sangen und tanzten die Menschen auch.

Jorge Velosa Ruiz

Velosa selbst sagt: “Being carranguero means a way of expression, a search for cultural identity, a rejoicing for what we are, using tradition and everyday life themes; the collective and personal creative spirit.” (vgl. Jorge Velosa: Compositor colombiano, hat er bestimmt auch auf spanisch gesagt…)

Durchs Video der Carrangos “Ya te vas” erfahrt ihr, wie sich diese traditionelle kolumbianische Musik so anhört (allerdings ist das durch die weiteren Instrumente, die im Lauf des Lieds dazukommen wie z.B. die Tuba, schon mehr Carranguera-Fusion).

Ja jaa … nicht ganz so abendland-konform wie Shakira oder Juanes, die (ihr wissts wahrscheinlich eh) ja auch beides Kolumbianer sind.

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