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Letztes Wochenende war ich endlich mal wieder in Dresden, dieses Mal sogar bei schönem Wetter und mit einem kleinen Abstecher nach Tschechien. Dabei sind auch ein paar nette Bilder rausgekommen, die ihr in der Galerie findet.


Dresden

Am Samstag ein bissl übliches Touri-Programm … bei sommerlichen Temperaturen wirklich nett.

Blick auf den Zwinger
Dresden Zwinger

Jochen in angeregter Unterhaltung mit einem Pan
Dresden Zwinger Jochen mit Pan

Frauenkirche, mühsam wiedererbaut…
Frauenkirche in Dresden

Semperoper im Abendlicht (kitschig, gell?)
Semperoper

Und dieses Elbufer-Panorama ist auch nicht ganz scheiße geworden …
Dresden - Panorama Elbufer


Elbsandsteingebirge

Am Sonntag gings dann ins Elbsandsteingebirge in die böhmische Schweiz (so heißt die Landschaft auf tschechischer Seite; auf deutscher Seite heißt sie sächsische Schweiz). Auch wenn man alpenverwöhnt keine hohen Gipfel erwarten sollte, ist die Region wunderschön.

Zunächst mal wird man in Tschechien nach Elbüberquerung von einer Riesenmenge Asiaten empfangen, die an Marktständen hippe Schuhe, Shirts, die letzten DVDs und vieles mehr verkaufen, hab mich fast wie in Südamerika gefühlt.

Markt an der Grenze

Dann gehts aber raus in die Natur … ahhhhh … hmmm

Panorama böhmische Schweiz I

Und noch mehr Sandstein-Felsformationen
Panorama böhmische Schweiz II

Unser “Wanderziel” war das Prebischtor, “größte natürliche Sandstein-Felsbrücke Europas” (Wikipedia). Ziemlich imposant.

Prebischtor

Also, unbedingt mal vorbeischauen :)

Und die kann man sogar streicheln (zwar nur in der Kniekehle, aber immerhin). Momentan noch ein absoluter Geheimtipp, aber wenn die erste Zeitung den Hype beginnt, dann springen alle anderen auf den Zug auf und dann gibt’s Warteschlangen wie im Zoo.

Lego Giraffe in Berlin

Wie dem auch sei.

Lego war schon immer geil.

Gestern war Schwitzen angesagt beim Super-Halbmarathon bei Super-Wetter in Super-Berlin. Teilgenommen haben insgesamt (eingeschlossen Inline, Nordic Walking etc.) anscheinend über 22.000 … Supersportler. Ok, ihr seht schon, ich fands super.

Nun ja, die Zeit, nach der ich dann endlich im Ziel angehechelt kam, war auch super … superscheiße zwar, aber dabei sein, ist ja bekanntlich auch ganz dolle super, aber von vorne.

Halbmarathon Berlin 2007

Den Abend davor hab ich mich erstmal totaaal vorbildlich ernährt. Tomatensüppchen mit Kokosmilch, Hühnchen in Mango und Mousse au chocolat zum Nachtisch. Das war leider unwiderstehlich… vielen Dank, Heike & Robert!

Am Morgen dann auf zum Alex (schon in der U-Bahn mit jeder Menge Gleichgesinnten) und weiter zum Schlossplatz, denn dort war Kleiderabgabe, und dort standen auch die Dixi-Klos (*urks*, was en Gestank), vor denen sich leider ewige Schlangen gebildet hatten. So war es nicht erstaunlich, dass auch das Spreeufer, die Parks und die Plätze zweckentfremdet wurden, ts ts ts.

Erleichtert ging es dann wie geplant etwa um 10:45 los. Was kam war eine flinke City-Tour mit Brandenburger Tor, Siegessäule, Schloss Charlottenburg, Ku-Damm, Gedächtnis-Kirche, Checkpoint Charlie und der Zielgeraden am Dom vorbei.

Einlauf auf der Zielgeraden vor dem Dom

Wie schon erwähnt, kam ich ziemlich fix und fertig ins Ziel (mit 190 Puls … hab ich sonst nur beim Ansehen unserer fünf Jahre alten Php-Quellcodes) und hielt mich dann eher ans Wasser, die Bananen und die Iso-Getränke, andere schienen das “Halbmarathönchen” bereits locker weggesteckt zu haben, die standen schon am Freibierstand … alle Achtung, Respekt!

Bilder gibts nun zwar inzwischen, aber 10 Euro allein für die digitale Version des folgenden Bildes, das ist dann doch ein bisschen viel für nen Schwaben, da ist der Puls ja gleich wieder bei 190.

Stefan im Ziel

Ach ja, ich muss natürlich noch ein paar Gründe aufzählen, warum ich so langsam war:

  • Der harte Kampf zu Beginn beim Überholen der abertausenden (wenn nicht sogar abermillionen) von Menschen, die seltsamerweise vor mir gestartet sind, und mir böseböse den Weg versperrt haben
  • Der starke Gegenwind auf dem “Rückweg” … der hat mich nämlich viel stärker behindert als all die anderen wegen der Ohren
  • Das leckere Essen am Abend zuvor, von dem ich am Sonntag morgen urplötzlich eine Fettring am Bauch hatte (?!)
  • Die Sonne hat ganz schön runtergebrannt und - da mich die zuvor genannten Gründe total aufgehalten haben - war ich ihr auch viel länger ausgesetzt, als die schnelleren Läufer
  • Leider fallen mir keine Ausreden mehr ein … bei guten Ideen, schreibt mir bitte - danke!

Ah … und hier noch meine Platzierung: 1826ster (uiuiuiiiii) und meine Zeit: 1:38:19 (olala)… :(

Das Ergebnis also nicht ganz so super :)

Urkunde Halbmarathon Berlin 2007

Gestern abend war Stromberg-Nacht in Berlin Mitte im Kino Babylon. Angekündigt waren drei bisher nicht gezeigte Folgen der dritten Staffel (die Nummer 4, 5 und 6) und die Mitwirkenden Christoph Maria Herbst (Stromberg), Bjarne Mädel (Berthold “Ernie” Heisterkamp) und Arne Feldhusen, der Regisseur.

Stromberg - Kinoleinwand

Was wir dann tatsächlich bekommen haben war nochmal um einiges mehr: Wir haben auch noch (als “Experiment”) die letzte Folge der dritten Staffel sehen dürfen (wuhuhuuu - Premiere!), denn Arne Feldhusen war gespannt auf die Reaktionen aus dem Publikum. Allerdings hat das gesamte Publikum hoch und heilig geschworen, dass es das Ende dieser Folge nicht (im Internet) verraten wird, dort wird Stromberg nämlich von Becker im Affekt mit einem zehn Tage alten Baguette erschlagen (upps, jetzt hab ichs verraten).
Zudem waren noch mehr Darsteller gekommen. Oliver Wnuk (Ulf), Diana Staehly (Tanja) und Martina Eitner-Acheampong (Erika).

Stromberg - die ganze Truppe

Das Publikum (darunter viele hartgesottene Stromi-Fans) war dementsprechend auch sehr euphorisch und auch die neuen Folgen mit genau so vielen knallharten Sprüchen wie peinlichen Szenen kamen super an.
Nach den Folgen durften die Fans die Darsteller und den Regisseur mit Fragen löchern, wobei auch hier nicht geklärt wurde, ob Stromberg in irgendeiner Form wiederkehren wird. Dafür wissen wir jetzt, dass die Stromberg-Drehzeit für Christoph Maria Herbst eine Art Katharsis darstellt, und ein paar Kleinigkeiten mehr…

Stromberg - Autogrammstunde

Danach gabs noch Foto-Shooting und Autogrammstunde (@Hendi: Ich hab auch dein Autogramm von Ernie abgeholt). Ich hatte natürlich meine Kamera (daher die geile Qualität von der Handy-Kamera) und die gebrannten Stromberg-CDs zum Signieren vergessen (daher musste die Rückseite des BVG-Fahrscheins herhalten) … ts ts ts … naja, war aber extrem witzig.

Stromberg - Autogrammstunde

Anfang März gings nochmal Snowboarden und zwar vier Tage nach Österreich ins Zillertal an den Hintertuxer Gletscher.

Hintertuxer Gletscher - Panorama

Die Wiesen im Tal und an den Berghängen waren fast so grün wie im Sommer (war ja glaub auch wärmster Winter seit Jesu Geburt), daher kamen wir nicht drum rum, uns auf den Gletscher gondeln zu lassen.

Hintertuxer Gletscher - Piste und Lifte

Leider sieht man im Folgebild meine endsmoderne Skibrille in (zeitlos?!) trendigem lila nicht sehr gut…

Hintertuxer Gletscher - Stefan und Board

Obwohl wegen des Schneemangels in den meisten Skigebieten auf dem Hintertuxer-Gletscher sicher mehr los war als sonst, hat sichs die Tage gut verteilt und wir mussten kaum warten. Schnee oben war auch noch ganz ok, bei der Talabfahrt war mehr Wellenreiten im Sulz angesagt. War aber trotzdem geil :-)

Hintertuxer Gletscher - FM in Action

Erster Blogbeitrag meinerseits nach 80-tausend Stunden Rumeiern mit der Blogsoftware (wie macht das ein Nicht-Eingeweihter?). Aber jetzt scheints einigermaßen zu tun und sieht nicht megakacke aus. Schau mer mal. Hoffentlich dann bald ein interessanterer Bericht als so ne “Meta-Info” zum Testen.

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