Nach einem lustigen Abend mit 710 tausend Betrunkenen aufm Oktoberfest war die Ruhe der Berge ein willkommenes Kontrastprogramm. Schon gleich gar, wenn die Wettervorhersage derart scheiße ist, dass sich kein anderer in die Berge traut.
Beim Aufstieg zum Spitzingsee (von Neuhaus beim Schliersee) hatten wir dann Glück - kein Regen, nur ein bissl Nebel, genau so dann bei der Ankunft am Rotwand-Haus, unserem Nachtquartier.

Rotwand-Haus im Nebel

Nach einer heißen Schokolade, einem Süppchen und nem bissl Schlaf aufm Tisch in der Gaststube hat das Wetter dann aber noch radikal umgeschlagen (das Wetter kann halt ziemlich schnell umschlagen im Gebirge …). Zum Sonnenuntergang hab ich mich also noch zum Mini-Aufstieg auf die Rotwand aufgerafft. Das Haus plötzlich nicht mehr im Nebel, sondern im Sonnenlicht, von goldenen Wiesen umsäumt.

Rotwand-Haus in der Abendsonne

Oben am Gipfelkreuz konnte ich dann alleine die geniale Abendstimmung genießen. Auf der einen Seite Sonnenuntergang, auf der anderen Mondaufgang. Ich glaub anhand der folgenden Bilder kann man schon erahnen, dass so etwas extrem geil sein kann.

Rotwand

Beweisfoto: Stefan oben auf der Rotwand.

Stefan auf der Rotwand

Wolkenmeer wie ausm Flugzeug.

Rotwand

Und Mondaufgang … Vollmond.

Mondaufgang

Und am nächsten Morgen hatte das Wetter schon wieder umgeschlagen. Geil. Schnee.

Rotwand-Haus im Schnee

So sind wir dann also durch die verschneiten Berge wieder zum Auto zurückgewandert.

Wandern im Schnee

Aus einer ziemlich schwachen Prognose haben wir also noch ganz gut was rausgeholt…