Sat 16 Jun 2007
Spät am Samstag nachmittag (trödel trödel) machten wir uns auf den Weg nach Jardin. Das ist ein malerisches Pueblito (Dörfchen) gut drei Stunden südlich von Medellin, inmitten von grünen Hügeln und Kaffeeplantagen, in das auch die Kolumbianer gerne mal zum Ausspannen kommen.
Nachdem ich am Abend noch meine Tanzkünste zu Salsa, Merengue und Vallenato in einer der Diskos am Hauptplatz unter Beweis gestellt hatte, fing der nächste Tag mit einem typischen “desayuno casero” (”Hausmannsfrühstück”) in einem der vielen Restaurants am Marktplatz an, bestehend aus Arepa, einem Mais-/Getreidefladen (das erste Mal, dass ich Arepa “oookeeey” fand), Butter, Spiegelei, einem erfreulicherweise geschmacklosen Käse und lecker Saft (das ist halt fast immer lecker hier).
Die Gegend ist berühmt für ihre leckeren Forellen. Auf einem Spaziergang im Umland schauten wir uns dann auch eine Forellenzucht an, mit mehreren Becken und Truchas (Forellen) in allen Größen, die kleinsten Truchitas im Zentimeterbereich.
Leider hatten wir ja erst gefrühstückt, so dass wir die Forellen nicht probiert haben. Dafür waren wir noch ein bissl in der Gegend unterwegs und nachdem wir dann - zurück im Dörfchen - mal wieder bei einem großen Eis ein Weilchen mit Dianas Freunden aus alten Zeiten geschnackt hatten, mussten wir auch schon wieder los … zurück nach Medellin.
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