An meinem ersten Tag in Südamerika haben wir gleich mal eine Radtour ins Hinterland von Juiz de Fora gemacht, die es in sich hatte. Zunächst kamen wir kaum aus Juiz de Fora raus, weil sich an Florians Fahrrad das Pedal gelöst hatte (Kennst du das Problem, Christoph? *Hust*). Letztendlich fanden wir aber irgendwann eine Tankstelle, die einen Spezialschlüssel hatte, so dass wir durchstarten konnten.

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Landschaftlich ist die Gegend ein bissl wie Schwarzwald oder Schwäbische Alb (bis auf die Palmen). Unser touristischer Knüller an diesem Tag war das älteste Wasserkraftwerk Brasiliens (glaub von 1889). Unbedingt auch eine Empfehlung für die Transamerika-Tour. Un-be-dingt.

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Nach ein paar Stunden Fahrt mit teilweise richtig fetten Downhill-Passagen kamen wir an einen holprigen, gepflasterten Pfad. Das war zwar die schönste, abgeschiedenste Strecke, aber auch der Part, der sowohl unseren Handballen als auch unserm Arsch ziemlich derb zugesetzt hat.

Wir hatten uns ein bissl in der Zeit verschätzt, so dass wir noch im Dunkeln auf der Autobahn fahren mussten und zwar nur noch bergauf! Unvorstellbar, dass es nach jeder Kurve nochmal weiter nach oben gehen konnte. Gefühlter Höhenunterschied: Von 30.000 Meilen unter dem Meer auf das Dach der Welt. Nun ja, endlich kamen wir an die Autobahnraststätte kurz vor der Ausfahrt Juiz. Letzte Stärkung.

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Damit der letzte Teil aber nicht allzu reibungslos verläuft, hatten wir zu guter Letzt noch einen Platten.

Wie dem auch sei. Es war eine gelungene Mischung für den ersten Tag…